Der Miniature American Shepherd
- Gabi Lindemann

- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 1 Tag
Wir haben Mitte 2026, den 30.06.2026 der mich dazu bewegt innerlich anzuhalten, an einem Tag, der auch eine Bedeutung vom Datum in sich trägt. Die letzten Tage waren sehr emotional, so intensiv, das ich dankbar bin heute mit meinen Hunden zusammen auf der Terrasse zu sitzen. Seit Monaten gehe ich einen Weg, wo sich Menschen selten hinbegeben.
So ganz freiwillig bin ich auch nicht gegangen. Hätte ich vorher ahnen können, wie sich das anfühlt, hätte ich noch gewartet ;))

In meinem Leben haben die Hunde eine grosse Bedeutung, nicht weil ich sie liebe, sondern sie MIT MIR leben. Sie begleiten mich, sie kennen mich, sie schubsten mich auf die dunkle Seite meines Lebens, Ich wollte schon immer viel über Hunde erfahren, sie meinten das richtig gut mit mir. Dafür liebe ich sie , aber nur ein bisschen;)))
Und nun geht es um Hunde, es geht um Welpen, es geht um Zucht.
Kaum zu glauben, was man auf der anderen Seite im Leben so findet und es alles in ein Ganzes einfliesst.
Hier laufen gerade 3 Welpen vor mir auf der Wackelbrücke, es hat geregnet, sie finden Blätter, probieren sich im Garten, der sehr natürlich gewachsen ist aus. Im laufe der Jahre habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen, die sich für diesen Hundetyp interessieren oder auch bei sich aufnehmen möchten. Ich habe bei diesen Terminen sehr große Probleme, mich zu zeigen, wie ich bin. Die Erwartungen an einen "Züchter" sind groß und anspruchsvoll, das darf auch sein. Aber wie gehen Menschen damit um, das es keine Erwartungen zu erfüllen gibt, ich mich zeigen möchte, darüber reden, wie meine Erfahrungen mit diesen Hunden sind, ihnen auf Fragen ehrlich gegenüber stehe, auch wenn es etwas anders rüber kommt?

Nicht selten habe ich das Gefühl, das mit mir nicht gesprochen wird, Sichtweisen von fremden Menschen, die über die Rasse erzählt werden, die ich passend beantworten darf.
Wir haben gehört, der "Aussie" ist ein Arbeitshund, er hütet, Rüden sind schwierig, er braucht Schafe, es ist kein Anfängerhund, er braucht viel Beschäftigung, er bellt viel, haben uns über die Rasse informiert und wir gehen in die Hundeschule. Dann bin ich raus.
Ich bin offen für Fragen, ich erzähle sehr gerne über diese Hunde, über die Hündin, über die Welpen, mir reicht es nicht zu sagen, welche Endgrösse, wie die Zeichnung ist, wie das Fell später aussieht, ob er alleine bleiben kann, ob er aktiv ist, ob er menschenoffen ist, da steckt sehr viel mehr hinter einer Persönlichkeit, die sich in ihrem genetischen Rahmen weiter entwickeln sollte, um dann zu sehen, wie sie wirklich ist.
Da kommen wir zum nächsten Punkt, der mich sehr beschäftigt durch meine Lebenserfahrung. Ist es denn erwünscht, das sich der Welpe in seiner Persönlichkeit entwickeln darf oder möchte man Einfluss durch Kontrolle in der Hundeschule erlernen. Ich sage ganz klar, eine Persönlichkeit sich entwickeln zu lassen ist in einer Hundeschule nicht möglich. Aber es ist möglich, auf den Hund Einfluss zu nehmen, um sich ein gewünschtes Verhalten aufzubauen.
Was ich als Gabi Lindemann anbieten möchte, sind meine Erfahrungen, welches mit Wissen unterlegt ist, weiterzugeben. Ich weiss wie man eine Leinenführigkeit aufbaut, den Rückruf, das Deckentraining, Raumverwaltung, eine Leinenaggression zu arbeiten ist, wie eine Ressourcenaggression zu arbeiten ist. Das sind für mich sehr wichtige Begriffe gewesen, die mich begleitet haben, bis heute halte ich mich noch daran fest, um Kontrolle im Leben zu haben, die mir heute nicht geholfen hat. Denn genau das gibt es auch im menschlichen Bereich in der Psychologie. Und genau darum geht es, ein Lebewesen als Ganzes zu sehen und nicht zu stigmatisieren, er ist, er hat, er muss. Sondern wer bist du?
Durch meine andere Sichtweise gehöre ich zu den Aussenseiter unter den Züchtern, Wahrheiten die ich aussprechen möchte, werden mit Ausgrenzen bestraft.
Ich stehe zu mir ein, das was ich vertreten kann und ich mich dabei gut fühle.
Somit habe ich noch 3 Welpen, die ihre Familie suchen.
Fenri, red tri Rüde mit blauen Augen

Luca, red tri Rüde mit amber Augen

Blue, blue merle Hündin mit blauen Augen

Fenri ein Rüde, der meiner Pepsi sehr klare Neins gibt, ein ganz toller Kerl, der Leben leben möchte, er liegt abends zwischen den grossen Hunden und kommt klar. Er braucht auch klare Neins.
Luca, der ist weicher, aber guter Typ, der Leben kann, hat guten Überblick.
Blue, eine weiche Hündin von ihrer Persönlichkeit, nimmt sich von sich aus gut zurück, ist neugierig und möchte alles in Ruhe ausprobieren.



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